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Alle drei Fachrichtungen führen zum Abschluss des "Staatlich geprüften Informatikers".
Die Fachrichtung Wirtschaftsinformatik hat neben der Programmierung einen klaren Schwerpunkt im Bereich BWL und VWL und vertieft im dritten Jahr z. B. die Bereiche Logistik und Handel, Systeme und Netze, IT-Sicherheit, Beratungsmethoden und ERP.
Die Fachrichtung Medien und Kommunikation beinhaltet auch Fächer wie Mediengestaltung und Medienprogrammierung, in denen gestalterische Grundlagen und besonders Anwendungen für das Web unterrichtet werden.
Die Fachrichtung Technische Systeme ist für diejenigen richtig, die sich auch für industrielle Produktion, Fertigungstechnik und Elektronik interessieren. Hier werden z. B. im dritten Ausbildungsjahr Steuerungen für Roboter programmiert.
Genaue Stundentafeln der einzelnen Fachrichtungen können jeweils unter Studieninhalte eingesehen werden.
Mit anderen Ausbildungen, die in Baden-Württemberg den Namen Berufskolleg tragen, hat das BKInf wenig zu tun. Eingangsvoraussetzung für diese Ausbildung ist das Abitur. Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg formuliert das folgendermaßen: "Ähnlich wie auch Fachhochschulen und Universitäten ihre Studieninhalte auf das vorausgesetzte Eingangsniveau abstellen, sind beim Berufskolleg für Informatik die Ziele und Inhalte des Ausbildungsganges auf die Zugangsvoraussetzungen allgemeine bzw. fachgebundene Hochschulreife abgehoben."
Im Prinzip ja. Die Inhalte des Berufskollegs für Informatik ähneln denen der dualen Hochschule im Bereich Wirtschaftsinformatik sehr. Die Ausbildung an der ADV gibt es allerdings schon seit 1978 und ist anders organisiert, da das ganze zweite Jahr als Praktikum in einem Betrieb absolviert wird. Dieser intensive Kontakt zur Praxis und die Kontinuität in der Ausbildung wird von vielen Studierenden geschätzt.
Für die Ausbildung zum "Staatlich geprüften Informatiker" werden keine Studiengebühren erhoben.
Die Praktikumsfirmen vergüten das einjährige Praktikum recht gut. Zur Zeit sind etwa 800 EUR bis 1000 EUR pro Monat üblich.
Im Februar des Schuljahres finden an der ADV die sogenannten Firmenpräsentionstage statt, an denen sich Praktikumsfirmen mit Vorträgen und Ständen den zukünftigen Praktikanten vorstellen. Diese Tage nutzen die Studierenden zur Information und einem ersten Kontakt. Anschließend bewerben sie sich bei den für sie interessanten Firmen.
Nein, wie oben beschrieben werden die Praktikumsplätze während des Schuljahres gesucht.
Bisher gab es an der Schule selten Studierende, die keinen Praktikumsplatz gefunden haben. Da die Schule bei den Praktikumsfirmen sehr bekannt ist, ist das Stellenangebot immer sehr gut.
An der ADV wird im Klassenverband von bis zu 24 Schülerinnen und Schülern unterrichtet.
Ja, das Studium an der ADV ist BAFöG-fähig. Die Anträge gibt es beim zuständigen Landratsamt (Wohnort des Antragstellers).
Das Sekretariat hilft gerne bei der Wohnungsvermittlung. Auch ein Wohnheim in Böblingen wird von ADV Studierenden mit benutzt.
Anmeldeschluss ist jeweils Ende Juli, der Unterricht beginnt Anfang Oktober. Im Juli müssen alle Bewerbungsunterlagen vorliegen.
In Ausnahmefällen können auch Schüler mit einer guten Fachhochschulreife ins BKInf aufgenommen werden.
Wenn die Studierenden kein BAFöG bekommen, zahlen sie im Bereich der VVS einen Eigenanteil von derzeit 35,35 EUR für ein Monatsticket. Darüber hinaus gehende Beträge werden bezuschusst.